Der Glasbruchschaden: Wann tritt er am häufigsten auf und was hat das mit dem kalten Wetter im Winter zu tun?

Im Winter wollen wir alle, dass unser Auto so schnell wie möglich warm wird. Doch, was den meisten nicht bewusst ist, ist, dass dieser schnelle Temperaturwechsel unserer Windschutzscheibe zum Verhängnis werden kann! Glas ist im Allgemeinen kein guter Wärmeleiter, die Windschutzscheibe eines Autos ist also keine Ausnahme. Gibt es kleine Vorschäden in der Scheibe, wie Risse oder Steinschläge, kann die Scheibe schnell reißen. Es entsteht ein sogenannter Hitzeschock. Das Glas dehnt sich zu schnell aus und die geschädigte stellt wird einem zu starken Druck ausgesetzt. Allerdings ist in den Wintermonaten nicht nur der Hitzeschock ein großes Problem für das Glas der Windschutzscheibe. Auch das Kratzen mit dem Eiskratzer kann mikroskopische Schäden am Glas verursachen, welche später zu Rissen führen können. Besteht ein Vorschaden, kann eindringendes und gefrierendes Wasser einen inneren Druck auf die Scheibe ausüben, welche dadurch reist. Vermeiden lässt sich ein irreparabler Schaden, indem man seine Frontscheibe regelmäßig auf Schäden prüft. Im Winter hilft es zudem, die Scheibe immer abzudecken, um Eisbildung in kleinen Löchern und Kratzern zu unterbinden. Zusätzlich sollte man den die Temperatur des Gebläses besser langsamer aufdrehen und nicht direkt die höchste Temperatur einstellen. Dadurch kann ein zu schnelles Erhitzen der Frontscheibe durch direktes Bestrahlen mit warmer Luft vermieden werden. Zusätzlich ist ein Wintercheckup der Scheibe zu empfehlen, um einen Glasbruchschaden zu vermeiden. Dieser ist in der Regel kostenlos. Sollte ein Steinschlag oder Kratzer festgestellt werden, ist die Reparatur im Regelfall durch die Teilkaskoversicherung gedeckt.

Gerne vereinbaren wir einen Termin für Sie!